In Honduras löst die Mittel- und Oberschicht das Problem der Bandenkriminalität auf ihre Art
Rücksichtslose Jugendbanden, die so genannten Maras, terrorisieren die Bevölkerung in Honduras. Häufig jedoch werden auch vermeintliche Mitglieder dieser Banden ermordet aufgefunden. Dahinter stecken meist Todesschwadronen, die das Gesetz in die eigene Hand nehmen. Selbst Jugendliche, die aus den Banden ausgestiegen sind und denen Kirchen und christliche Hilfsorganisationen eine neue Chance geben wollen, werden nicht verschont.
von Julio C. Hernández
"Junger Mann ermordet aufgefunden", "Mutmaßliches Bandenmitglied erschossen", "Männer vom 'grauen Pickup' töten drei Jugendliche" - Schlagzeilen wie diese stehen täglich in honduranischen Zeitungen. Die Vorfälle ähneln sich: Junge Männer oder Jugendliche - seltener auch junge Frauen - werden in den Großstädten Tegucigalpa und San Pedro Sula auf offener Straße ermordet oder entführt. Die Leichen der Entführten werden dann irgendwo am Stadtrand aufgefunden. Im Jahre 2001 sind in dem mittelamerikanischen Land über 600 Jugendliche und junge Erwachsene ermordet worden, viele von ihnen wurden regelrecht hingerichtet. Im laufenden Jahr sind allein im April 53 junge Menschen umgebracht worden.
Die Opfer sind vermeintliche Mitglieder der in Honduras immer rücksichtsloser auftretenden Jugendbanden, der Maras. Landesweit gibt es über 80 Banden, die zusammen bis zu 100.000 Mitglieder und Sympathisanten haben sollen. Besonders groß und berüchtigt sind die Mara 18 und die Mara Salvatrucha, zwei im ganzen Land agierende Banden mit einem nur lockeren Zusammenhalt und unabhängigen Zellen. "Entstanden sind diese Jugendgangs bereits in den fünfziger Jahren, als zurückkehrende Emigranten aus den USA versuchten, die amerikanischen Banden zu kopieren", erklärt Gustavo Zelaya vom Jugendhilfswerk Casa Alianza. Doch Jahrzehnte lang dienten die Banden lediglich dem Zusammenhalt zwischen den Jugendlichen, ihre Taten waren relativ harmlos.
Das änderte sich Anfang der neunziger Jahre. Mit der Demokratisierung des Landes, die 1982 eingesetzt hatte, verschwand allmählich die starke Hand der Militärs. Gleichzeitig waren die demokratischen Regierungen nicht in der Lage, ihre Versprechen von Wohlstand und Stabilität zu halten. "Honduras ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas geblieben. Vier Fünftel der Bevölkerung leben unter dem von den Vereinigten Nationen definierten Existenzminimum, die Arbeitslosigkeit liegt bei über 50 Prozent", sagt der Journalist Manuel Torres. Nach dem Ende der Bürgerkriege in den Nachbarländern El Salvador, Guatemala und Nicaragua habe außerdem die großzügige Hilfe aus den USA erheblich nachgelassen. Honduras hat seine Bedeutung als "demokratische Bastion gegen den Kommunismus" eingebüßt.
Als Agrarland exportiert Honduras vor allem Kaffee, Bananen und Palmöl, aber insbesondere die Kaffeepreise sind in den vergangenen Jahren erheblich gesunken. Der Hurrikan Mitch im Jahr 1998 und eine große Dürre im Jahr 2001 haben die Landwirtschaft an den Rand des Zusammenbruchs gebracht. Gleichzeitig fordert der Internationale Währungsfonds (IWF) Kürzungen in den Sozialausgaben. Honduras hängt am Tropf der internationalen Hilfe; ohne die Entwicklungshilfe und die Überweisungen von Honduranern im Ausland würde die Wirtschaft zusammenbrechen. Der Haushalt wird zum großen Teil vom IWF und von der Weltbank mitgestaltet. Mehr als Mangelwirtschaft kann eine honduranische Regierung nicht betreiben.
Viele junge Menschen ziehen auf der Suche nach einer Perspektive in die großen Städte, aber dort finden sie nur Elend und Armut - und Jugendbanden, die ihnen eine Ersatzfamilie, Macht und relativen Wohlstand bieten. Die Maras rekrutieren ihre Mitglieder außerdem aus den Reihen der über 8000 Straßenkinder des Landes. Hinzu kommen viele Jugendliche, die ihre Jugendheime verlassen müssen, weil sie das Alterslimit erreicht haben, und für die sich niemand zuständig fühlt.
Die Banden "übernehmen" Stadtviertel, überfallen Busse, Läden und Banken und handeln mit Drogen. Wenn ein Mitglied einer rivalisierenden Mara sich in ein "falsches" Viertel verirrt, wird kurzer Prozess gemacht. Doch auch Polizisten sind vor Maras nicht sicher. Bestimmte Stadtviertel in San Pedro Sula oder in der Hauptstadt Tegucigalpa sind für die Ordnungskräfte tabu.
Oft sind die Morde an Bandenmitgliedern eine Folge von Machtkämpfen zwischen korrupten Polizisten und den in ihre Gebiete eindringenden Maras. Wo die Maras herrschen, kann kein anderer mehr Geschäfte machen. So trifft man nicht selten auf Polizisten, die auch in ihrer Freizeit Jagd auf Maras machen.
Angesichts der herrschenden Gesetzlosigkeit glauben bestimmte Gruppen innerhalb der verunsicherten Ober- und Mittelschicht des Landes, das Gesetz selbst in die Hand nehmen zu müssen. Eine legale Folge dieser Haltung sind die zahlreichen privaten Sicherheitsdienste, die in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. Es gibt kein Café, keinen größeren Laden, keine Tankstelle, vor der nicht mindestens ein schwer bewaffneter Wächter steht. Und auch Privatleute greifen immer häufiger auf die Sicherheitsdienste zurück. "Der Erfolg dieser Maßnahmen ist zwiespältig; denn immer wieder überfallen Mareros Wächter, um an moderne Waffen zu kommen", sagt Gustavo Zelaya. Solche Überfälle enden häufig tödlich - für die eine oder die andere Seite. Und die Zahl der kursierenden Waffen steigt ins Unkontrollierbare.
Die illegale Folge ist die Selbstjustiz durch die Todesschwadronen: Die Männer vom "grauen Pickup", vom "roten Pickup" oder die Olanchanos, wie die Hinrichtungskommandos von den hiesigen Medien bezeichnet werden, sind bei ihrer Jagd auf "Bandenmitglieder" nicht zimperlich. Wer mit Mareros "rumlungert", wird als solcher identifiziert - und die selbst ernannten Richter machen kurzen Prozess. "In Tegucigalpa ist es deshalb lebensgefährlich, mit einer sichtbaren Tätowierung durch die Gegend zu laufen", sagt Zelaya. Da sich die Mitglieder der verschiedenen Jugendbanden tätowieren, um sich voneinander abzugrenzen, gelten Tätowierungen in der honduranischen Gesellschaft als eindeutiges Zeichen für die Mitgliedschaft in einer Mara. Die Universitäten von Tegucigalpa exmatrikulieren Studenten, die sich haben tätowieren lassen, Schulen entlassen tätowierte Schüler.
Die Todesschwadronen fordern Jugendliche oder junge Männer häufig auf, ihre Oberkörper frei zu machen. Entdecken sie Anzeichen auf eine Mitgliedschaft in einer Jugendbande, kommt dies einem Todesurteil gleich. "Die Tätowierungen werden mit Verbrechen gleichgesetzt, aber nicht alle Mitglieder der Banden beteiligen sich an Verbrechen", sagt Istmania Pineda, Leiterin des Jugendkulturzentrums Xibalbá. "Für viele junge Männer und Frauen ist die Bande ein Familienersatz, ein letzter Zufluchtsort in einer Gesellschaft, die ihnen keine Chance bietet."
Xibalbá versucht, den Bandenmitgliedern eine Chance zu geben. Die nichtstaatliche Organisation erleichtert ihnen den Ausstieg aus der Mara, indem sie den Jugendlichen Arbeit in Werkstätten anbietet, die von den ehemaligen Maras selbst verwaltet werden. Hier können sie unter anderem Autolackierer, Schreiner oder Schneider werden. Der christliche Glaube soll den jungen Männern und Frauen außerdem einen zusätzlichen gesellschaftlichen Halt geben. Pineda: "Mir ist es egal, ob sie sich von der katholischen oder der evangelischen Kirche angezogen fühlen, Hauptsache sie sehen in ihrem Leben wieder einen Sinn."
Aber der Ausstieg aus der Jugendbande, die Hinwendung zu Gott oder eine Arbeitsstelle bieten noch längst keinen Schutz vor den Todesschwadronen. "Einmal Mara, immer Mara - den Kindermördern ist es egal, ob sich jemand von seiner Vergangenheit losgesagt hat oder nicht", erklärt Gustavo Zelaya. Die Todesschwadronen wollen nicht nur einschüchtern - sie wollen Rache. Auch die Entfernung der ominösen Tätowierungen, die die katholische Kirche seit kurzem fördert, bietet keine Überlebensgarantie. Im Gegenteil: Die Hinrichtungskommandos wissen, in welchen Gemeinden die Kirche ihren Dienst anbietet. Und auch die Jugendbanden selbst halten dort Ausschau nach "Verrätern". Manch ein Jugendlicher ist nach der Entfernung seiner Tätowierungen ermordet worden.
Die honduranische Öffentlichkeit will von Hinrichtungen an Jugendlichen nichts wissen. Die vielen jungen Toten, über die in den Medien berichtet wird, werden mit "Bandenkriegen" erklärt, ermordete Jugendliche in "mutmaßliche Mareros" verwandelt; Zeugenaussagen, die bei rund zehn Prozent der Fälle nahe legen, dass Sicherheitskräfte und private Sicherheitsdienste mit den Morden an Jugendlichen zu tun haben, werden ignoriert; Gerichtsakten, die Polizisten belasten, verschwinden kurz vor Gerichtsterminen. Organisationen wie Xibalbá und Casa Alianza stehen in Honduras im Ruf, "Verbrecher zu unterstützen und die Sicherheitskräfte zu behindern", wie es kürzlich ein Radiomoderator ausdrückte.
"Was können wir noch tun?", beklagt sich Bruce Harris, Leiter von Casa Alianza. "Wir haben die Verbrechen bei den honduranischen Ordnungskräften angezeigt, und wir haben sie und die Gesellschaft darum gebeten, etwas zu unternehmen ... aber es werden weiterhin Kinder ermordet." Istmenia Pineda weist darauf hin, dass die Mörder zum Teil namentlich bekannt sind. "Aber der Wille fehlt, etwas zu unternehmen!" Ähnlich sieht es die Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen gegen außergerichtliche Hinrichtungen, die Pakistani Asma Jahangir. "Die Regierung besitzt Beweise, die eindeutig zeigen, dass einige dieser Kinder von Sicherheitskräften ermordet worden sind, und man hat mir versichert, dass die Beschuldigten angeklagt werden. Aber ich habe erkennen müssen, dass es bei vielen dieser Morde zu keiner Anklage gekommen ist", sagte Jahangir nach ihrem letztjährigen Besuch in Honduras.
Es sieht so aus, als ob die honduranische Gesellschaft es für angebracht hält, wenn "soziale Säuberungen" stattfinden und "unerwünschte Objekte" wie Mareros oder auch Straßenkinder beseitigt werden. Folglich erhalten Organisationen wie Xibalbá oder Casa Alianza, die sich dieser Entwicklung widersetzen, keine staatliche Unterstützung. "Xibalbá hat derzeit keinen festen Sitz", erklärt Pindeda. "Wir hatten ein Haus im Zentrum Tegucigalpas, aber dann hat uns die Bürgermeisterin rauswerfen lassen. Die Jugendlichen seien zu laut gewesen." Jetzt treffen sich die ehemaligen Mareros auf öffentlichen Plätzen, wo sie von ihren ehemaligen Banden leicht als "Verräter" enttarnt werden können - und planen gleichzeitig kulturelle Aktionen.
Wenig Anlass zur Hoffnung sieht Istmania Pineda in der Politik des neuen honduranischen Präsidenten, Ricardo Maduro. Maduro ist seit Februar 2002 im Amt und hat schon im Wahlkampf eine "Null-Toleranz-Politik" versprochen. Gleich am ersten Amtstag schickte er Tausende Soldaten auf die Straße, um für "Sicherheit" zu sorgen. "Allerdings hat Maduro Null Toleranz gegenüber den Mareros versprochen. Von Todesschwadronen oder mordenden Polizisten hat er leider nichts gesagt", sagt Pineda.
Tatsächlich hat sich Maduro in seinen ersten hundert Amtstagen nicht mit dem unpopulären Thema befasst. Mit Schutz von Menschenrechten lassen sich in Honduras keine Wahlen gewinnen. Ein Mord an einem Marero wird nicht als "steigende Kriminalität" wahrgenommen, sondern eher als mehr Sicherheit. Und so richtet Istmania Pineda alle ihre Hoffnungen auf die internationale Gemeinschaft: "Honduras hängt von der Entwicklungshilfe ab. Wenn die Geberländer die Einhaltung der Menschenrechte fordern, bleibt die Regierung davon sicherlich nicht unbeeindruckt."
aus: der überblick 02/2002, Seite 74
jueves, 8 de julio de 2010
Unity between Central American Gang Members Confirmed
The Honduran Istmania Pineda, nominated for Nobel Peace Prize 2005, asserted Friday that gangs Mara-Salvatrucha and Mara-18 were working together, supported by organized crime and drug-trafficking.
"Gangs reached an agreement last December following two years of talks," stressed Pineda, president of the non-governmental organization Xibalba who works with street children to avoid adhesion to criminal groups.
Talks between the two Maras began in 2003 when Guatemala, El Salvador and Honduras passed simultaneous laws to pursue gangs and imprison their leaders, she added.
However, Security Secretariat spokesman Leonel Sauceda dismissed that possibility as Salvatrucha and the 18 were bitter enemies between them.
Present Maras´ members, with 100, 000 affiliates in Central America, are refiner and dress better to not call the attention, Sauceda pointed.
"Some of the Maras´chiefs are corrupt police officers and militaries that supply arms to the gangs to terrorize the people," he noted.
Xibalba spokeswoman Margoth Martinez, responsible to rehabilitate 5,000 Honduran gang members and place them in private companies, said the situation of most under eight year old children was tragic, as they used to carry AK-47 automatic rifles.
The Maras Salvatrucha and 18 come from Los Angeles, California. Salvadoran youths, almost always undocumented, created them in 1960 and 1970 to defend their territories.
The phenomenon spread to other Mexican and Central American communities.
As they were deported from the US in the 80´s for committing crimes, they set in their countries and established a different life mode and style, characterized by baggy clothes, skin heads and visible tattoos.
"Gangs reached an agreement last December following two years of talks," stressed Pineda, president of the non-governmental organization Xibalba who works with street children to avoid adhesion to criminal groups.
Talks between the two Maras began in 2003 when Guatemala, El Salvador and Honduras passed simultaneous laws to pursue gangs and imprison their leaders, she added.
However, Security Secretariat spokesman Leonel Sauceda dismissed that possibility as Salvatrucha and the 18 were bitter enemies between them.
Present Maras´ members, with 100, 000 affiliates in Central America, are refiner and dress better to not call the attention, Sauceda pointed.
"Some of the Maras´chiefs are corrupt police officers and militaries that supply arms to the gangs to terrorize the people," he noted.
Xibalba spokeswoman Margoth Martinez, responsible to rehabilitate 5,000 Honduran gang members and place them in private companies, said the situation of most under eight year old children was tragic, as they used to carry AK-47 automatic rifles.
The Maras Salvatrucha and 18 come from Los Angeles, California. Salvadoran youths, almost always undocumented, created them in 1960 and 1970 to defend their territories.
The phenomenon spread to other Mexican and Central American communities.
As they were deported from the US in the 80´s for committing crimes, they set in their countries and established a different life mode and style, characterized by baggy clothes, skin heads and visible tattoos.
sábado, 3 de julio de 2010
GEOECONOMIA POLITICA EN EL AREA DEL PLAN PUEBLA PANAMA
Geoeconomía y geopolítica en el área del Plan Puebla-Panamá
Daniel Villafuerte Solís, Xochitl Leyva Solano - 2006 - 304 páginas
1, Managua, Nicaragua, UCA Publicaciones, pp. 108-2 18. PINEDA PLATEROS, Itsmania, 2003 ...
books.google.hn - Descripción general del libro - Sin vista previa
Daniel Villafuerte Solís, Xochitl Leyva Solano - 2006 - 304 páginas
1, Managua, Nicaragua, UCA Publicaciones, pp. 108-2 18. PINEDA PLATEROS, Itsmania, 2003 ...
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viernes, 2 de julio de 2010
XIBALBA: VOLUNTARIOS,MARAS,CARCELES,ESCUELAS,IGLESIAS,MERCADOS
ACLARACION
AL PUEBLO HONDUREÑO
COOPERANTES NACIONALES E INTERNACIONALES
La organización Xibalbá sin fines de lucro con influencia a nivel Nacional, realiza como finalidad, la Intervención Preventiva como una forma de Proteger los Derechos Humanos; con niños(as) , jóvenes y adultos, que requieren, asesoria y acompañamiento en el proceso de preeducación y rehabilitación, de personas privadas, involucradas en drogas y organizaciones delictivas. Estamos presentes en centros penales, escuelas, colegios, barrios de alta conflictividad y mercados, a través de voluntarios comprometidos con esta labor, sin obtener remuneración alguna. Siendo un soporte que supera a ¡¡¡organizaciones burocráticas y edificios¡¡¡.
Esta tarea hace de La Organización XIBALBA un ¡¡¡GARANTE, MONITOR¡¡¡ después del periodo de excarcelación, labor valiosa e importante ya que el Estado de Honduras no ofrece este servicio, además somos una Organización reconocida con trayectoria social y una base creíble a nivel Nacional e Internacional para Investigadores, Universidades y Periodistas del mundo. Fortalecemos así el compromiso ético y moral que como hondureños (as) tenemos.
Queremos que quede claro:
1.- que ¡¡¡NO¡¡¡ tenemos convenios de cooperación ni ayuda de Organizaciones Nacionales, Publicas ni Privadas, no tenemos convenios ni ayudas Internacionales.
2.- Que Nuestra Organización se mueve por la fuerza de la Red de Voluntarios, distribuida a Nivel Nacional y QUE NO RECIBIMOS SUELDO, NI COBRAMOS por nuestros servicios.
ITSMANIA PINEDA PLATERO
EN REPRESENTACION DE LA RED DE VOLUNTARIOS DE
XIBALBA ARTE Y CULTURA DDHH
www.xibalbahonduras.blogspot.com
www.1000peacewomen.org
504 96031998
5042010385
¡¡¡PREVENCION DEL CRIMEN Y DEL USO DE DROGAS¡¡¡
Pedimos a Nuestros voluntarios informar a todas las redes
AL PUEBLO HONDUREÑO
COOPERANTES NACIONALES E INTERNACIONALES
La organización Xibalbá sin fines de lucro con influencia a nivel Nacional, realiza como finalidad, la Intervención Preventiva como una forma de Proteger los Derechos Humanos; con niños(as) , jóvenes y adultos, que requieren, asesoria y acompañamiento en el proceso de preeducación y rehabilitación, de personas privadas, involucradas en drogas y organizaciones delictivas. Estamos presentes en centros penales, escuelas, colegios, barrios de alta conflictividad y mercados, a través de voluntarios comprometidos con esta labor, sin obtener remuneración alguna. Siendo un soporte que supera a ¡¡¡organizaciones burocráticas y edificios¡¡¡.
Esta tarea hace de La Organización XIBALBA un ¡¡¡GARANTE, MONITOR¡¡¡ después del periodo de excarcelación, labor valiosa e importante ya que el Estado de Honduras no ofrece este servicio, además somos una Organización reconocida con trayectoria social y una base creíble a nivel Nacional e Internacional para Investigadores, Universidades y Periodistas del mundo. Fortalecemos así el compromiso ético y moral que como hondureños (as) tenemos.
Queremos que quede claro:
1.- que ¡¡¡NO¡¡¡ tenemos convenios de cooperación ni ayuda de Organizaciones Nacionales, Publicas ni Privadas, no tenemos convenios ni ayudas Internacionales.
2.- Que Nuestra Organización se mueve por la fuerza de la Red de Voluntarios, distribuida a Nivel Nacional y QUE NO RECIBIMOS SUELDO, NI COBRAMOS por nuestros servicios.
ITSMANIA PINEDA PLATERO
EN REPRESENTACION DE LA RED DE VOLUNTARIOS DE
XIBALBA ARTE Y CULTURA DDHH
www.xibalbahonduras.blogspot.com
www.1000peacewomen.org
504 96031998
5042010385
¡¡¡PREVENCION DEL CRIMEN Y DEL USO DE DROGAS¡¡¡
Pedimos a Nuestros voluntarios informar a todas las redes
viernes, 21 de mayo de 2010
EN QUE CONSISTE EL DELITO DE VIOLACION
Evaluaciones sexuales por violación en la Dirección de Medicina Forense
En general A niñas y jovencitas de 0 a 19 años Total
2008 403 1,065 1,468
2009 565 1,664 2,229
Fuente: Observatorio de la Violencia del PNUD
¿En qué consiste el delito de violación?
Artículo 140 del Código Penal: El acceso carnal con persona de uno u otro sexo, mediante violencia o amenaza de ocasionarle al sujeto pasivo, al cónyuge de éste o compañero de hogar o a uno de sus parientes dentro del cuarto grado de consanguinidad o segundo de afinidad, un perjuicio grave e inminente, constituye el delito de violación.
Son casos especiales de violación el acceso carnal con persona de uno u otro sexo cuando concurra cualquiera de las circunstancias siguientes:
1) Que la víctima sea menor de catorce (14) y mayor de doce (12) años;
2) Que la víctima se halle privada de razón o de voluntad o cuando por cualquier causa no pueda oponer resistencia.
En igual pena incurrirá quien intencionalmente drogue o embriague a una persona con el fin de violarla;
3) Cuando el sujeto activo esté encargado de la guarda o custodia de la víctima y se valga de su condición de autoridad para tener acceso a la misma; y,
4) Cuando el culpable se hace pasar por otra persona.
En general A niñas y jovencitas de 0 a 19 años Total
2008 403 1,065 1,468
2009 565 1,664 2,229
Fuente: Observatorio de la Violencia del PNUD
¿En qué consiste el delito de violación?
Artículo 140 del Código Penal: El acceso carnal con persona de uno u otro sexo, mediante violencia o amenaza de ocasionarle al sujeto pasivo, al cónyuge de éste o compañero de hogar o a uno de sus parientes dentro del cuarto grado de consanguinidad o segundo de afinidad, un perjuicio grave e inminente, constituye el delito de violación.
Son casos especiales de violación el acceso carnal con persona de uno u otro sexo cuando concurra cualquiera de las circunstancias siguientes:
1) Que la víctima sea menor de catorce (14) y mayor de doce (12) años;
2) Que la víctima se halle privada de razón o de voluntad o cuando por cualquier causa no pueda oponer resistencia.
En igual pena incurrirá quien intencionalmente drogue o embriague a una persona con el fin de violarla;
3) Cuando el sujeto activo esté encargado de la guarda o custodia de la víctima y se valga de su condición de autoridad para tener acceso a la misma; y,
4) Cuando el culpable se hace pasar por otra persona.
Más de 1,500 jovencitas son violadas cada año
Nacionales 17 Mayo, 2010
LATRIBUNA.HN
TEGUCIGALPA.- Una muñeca sin piernas y unos cuadernos rotos se observan tirados en el patio de la casa de “Ana”, una niña de 12 años cuyos derechos infantiles fueron “mutilados” por un violador que la convirtió en madre.
Miles de niñas han perdido sus derechos infantiles al ser víctimas de una violación.
Al igual que “Ana”, 1,664 jovencitas hondureñas fueron ultrajadas sexualmente en el 2009, según estadísticas del Observatorio de la Violencia del Programa de las Naciones Unidas para el Desarrollo (PNUD), basadas en exámenes de la Dirección de Medicina Forense.
Mientras la mayoría de las víctimas cae en el abismo de una profunda tristeza, “Ana” permanece en su casa, ubicada en la colonia Torocagua, donde arrulla a su bebé al ritmo de la música reggaetón…
“Los niños no tienen la culpa de que haya tanto hombre malo”, comenta la adolescente, mientras le quita la camiseta a su hijo Jesús, al ver que su pelo está humedecido por el sudor. En la casucha hace bastante calor, pues cerca de la única cama está colocado un fogón donde doña Martha, la mamá de la joven, hace tortillas para vender.
“Ana” la mira de reojo con cierta vergüenza y por eso calla cuando se le consulta quién la embarazó. En voz baja, relata que “venía saliendo de la escuela y allí había una casa que la estaban construyendo. Un albañil me dijo: niña, haceme un favor, ¿Podés pasarme ese balde? Entonces yo me acerqué para dárselo, pero él me haló y me llevó arrastrada para adentro”.
Doña Martha sale de la casa cargando una palangana con ropa sucia, entonces, con los ojos enrojecidos, la chiquilla cuenta que intentó gritar para pedir ayuda, sin embargo, el constructor le tapó la boca y la golpeó sin que ella pudiera defenderse.
TRISTE DESTINO
Lamentablemente, no sólo “Ana” ha tenido que vivir esa terrible experiencia a tan corta edad, pues datos del Centro de Derechos de la Mujer (CDM) señalan que un 4.9 por ciento de las hondureñas fue abusada sexualmente antes de cumplir los 12 años.
“No le quise contar a nadie lo que me había pasado porque me daba pena, por eso me salí de la escuela. En el hospital pusieron la denuncia pero no agarraron al hombre”, recuerda la menor, de piel trigueña, pelo amarillento, ojos vivaces y una delgadez que delata su pésima alimentación.
La pequeña apenas cursó el tercer grado de educación primaria y aunque sueña con ser una enfermera, por ahora se empeña en honrar el título de madre que la vida le dio.
Todos los días, “Ana” se levanta a las 5:00 de la mañana para hacer tortillas y el resto de su tiempo lo dedica a cuidar a Jesús, un niño de cara angelical que posiblemente se parezca a su padre, pero que ante los ojos de la muchachita, es el rostro del amor.
CASOS AUMENTAN
La coordinadora del Observatorio de la Violencia del Programa de las Naciones Unidas para el Desarrollo (PNUD), Reyna Joya, afirma que las estadísticas de violación a niñas y jóvenes entre 0 y 19 años son alarmantes, ya que presentan un considerable incremento.
“En el 2008 hubo 1,065 jovencitas víctimas de violación, mientras que en el 2009 se registraron 1,664; es decir, se reportó un aumento de 599 casos, esto en lo que se refiere a las menores que son remitidas a la Dirección de Medicina Forense para exámenes médicos”, explica Joya.
La profesional señala que no sólo las cifras de ultraje sexual a chiquillas han aumentado, si no también aquellas en las que hombres y mujeres de todas las edades son las víctimas.
“En el 2008 Medicina Forense hizo evaluaciones sexuales a 1,468 personas de ambos sexos, este número aumentó en el 2009 a 2,229; de estos casos, 1,664 corresponden a niñas y adolescentes de 0 a 19 años, principalmente en Tegucigalpa y San Pedro Sula”.
Joya agrega que a su vez existen reportes de otras instituciones como la Fiscalía de la Niñez, la Policía Nacional Preventiva y la Dirección Nacional de Investigación Criminal (DNIC).
El año pasado la Fiscalía reportó 430 niños y niñas víctimas de abuso sexual en Tegucigalpa y San Pedro Sula, mientras que la DNIC registró 1,277 casos en ambas ciudades.
Mientras las estadísticas de violación a menores se elevan en más de 500 casos al año, la Fiscalía, la Secretaría de Salud, el Instituto Hondureño de la Niñez y la Familia (IHNFA), la DNIC y otras instituciones redoblan esfuerzos para combatir un flagelo que hasta la fecha continúa dejando sin futuro a miles de infantes.
Por: Carolina Fuentes
LATRIBUNA.HN
TEGUCIGALPA.- Una muñeca sin piernas y unos cuadernos rotos se observan tirados en el patio de la casa de “Ana”, una niña de 12 años cuyos derechos infantiles fueron “mutilados” por un violador que la convirtió en madre.
Miles de niñas han perdido sus derechos infantiles al ser víctimas de una violación.
Al igual que “Ana”, 1,664 jovencitas hondureñas fueron ultrajadas sexualmente en el 2009, según estadísticas del Observatorio de la Violencia del Programa de las Naciones Unidas para el Desarrollo (PNUD), basadas en exámenes de la Dirección de Medicina Forense.
Mientras la mayoría de las víctimas cae en el abismo de una profunda tristeza, “Ana” permanece en su casa, ubicada en la colonia Torocagua, donde arrulla a su bebé al ritmo de la música reggaetón…
“Los niños no tienen la culpa de que haya tanto hombre malo”, comenta la adolescente, mientras le quita la camiseta a su hijo Jesús, al ver que su pelo está humedecido por el sudor. En la casucha hace bastante calor, pues cerca de la única cama está colocado un fogón donde doña Martha, la mamá de la joven, hace tortillas para vender.
“Ana” la mira de reojo con cierta vergüenza y por eso calla cuando se le consulta quién la embarazó. En voz baja, relata que “venía saliendo de la escuela y allí había una casa que la estaban construyendo. Un albañil me dijo: niña, haceme un favor, ¿Podés pasarme ese balde? Entonces yo me acerqué para dárselo, pero él me haló y me llevó arrastrada para adentro”.
Doña Martha sale de la casa cargando una palangana con ropa sucia, entonces, con los ojos enrojecidos, la chiquilla cuenta que intentó gritar para pedir ayuda, sin embargo, el constructor le tapó la boca y la golpeó sin que ella pudiera defenderse.
TRISTE DESTINO
Lamentablemente, no sólo “Ana” ha tenido que vivir esa terrible experiencia a tan corta edad, pues datos del Centro de Derechos de la Mujer (CDM) señalan que un 4.9 por ciento de las hondureñas fue abusada sexualmente antes de cumplir los 12 años.
“No le quise contar a nadie lo que me había pasado porque me daba pena, por eso me salí de la escuela. En el hospital pusieron la denuncia pero no agarraron al hombre”, recuerda la menor, de piel trigueña, pelo amarillento, ojos vivaces y una delgadez que delata su pésima alimentación.
La pequeña apenas cursó el tercer grado de educación primaria y aunque sueña con ser una enfermera, por ahora se empeña en honrar el título de madre que la vida le dio.
Todos los días, “Ana” se levanta a las 5:00 de la mañana para hacer tortillas y el resto de su tiempo lo dedica a cuidar a Jesús, un niño de cara angelical que posiblemente se parezca a su padre, pero que ante los ojos de la muchachita, es el rostro del amor.
CASOS AUMENTAN
La coordinadora del Observatorio de la Violencia del Programa de las Naciones Unidas para el Desarrollo (PNUD), Reyna Joya, afirma que las estadísticas de violación a niñas y jóvenes entre 0 y 19 años son alarmantes, ya que presentan un considerable incremento.
“En el 2008 hubo 1,065 jovencitas víctimas de violación, mientras que en el 2009 se registraron 1,664; es decir, se reportó un aumento de 599 casos, esto en lo que se refiere a las menores que son remitidas a la Dirección de Medicina Forense para exámenes médicos”, explica Joya.
La profesional señala que no sólo las cifras de ultraje sexual a chiquillas han aumentado, si no también aquellas en las que hombres y mujeres de todas las edades son las víctimas.
“En el 2008 Medicina Forense hizo evaluaciones sexuales a 1,468 personas de ambos sexos, este número aumentó en el 2009 a 2,229; de estos casos, 1,664 corresponden a niñas y adolescentes de 0 a 19 años, principalmente en Tegucigalpa y San Pedro Sula”.
Joya agrega que a su vez existen reportes de otras instituciones como la Fiscalía de la Niñez, la Policía Nacional Preventiva y la Dirección Nacional de Investigación Criminal (DNIC).
El año pasado la Fiscalía reportó 430 niños y niñas víctimas de abuso sexual en Tegucigalpa y San Pedro Sula, mientras que la DNIC registró 1,277 casos en ambas ciudades.
Mientras las estadísticas de violación a menores se elevan en más de 500 casos al año, la Fiscalía, la Secretaría de Salud, el Instituto Hondureño de la Niñez y la Familia (IHNFA), la DNIC y otras instituciones redoblan esfuerzos para combatir un flagelo que hasta la fecha continúa dejando sin futuro a miles de infantes.
Por: Carolina Fuentes
domingo, 16 de mayo de 2010
Norteamericano se roba niños Hondureños
Norteamericano se “roba” dos niños y los saca fuera del país
Sucesos 30 Abril, 2010
LA TRIBUNA.HN
SAN PEDRO SULA.- Preocupada, se encuentra una abuelita, por el desaparecimiento de sus dos nietos, quienes supuestamente fueron llevados, bajo engaños, por parte de un maestro de nacionalidad estadounidense.
Jeremy Lee Shaw y los menores que habría raptado para sacarlos fuera del país.
La denuncia fue interpuesta en la Fiscalía de la Niñez y Adolescencia, por la abuela de los menores, Norma Marina Contreras, quien responsabiliza a Jeremy Lee Shaw de haberlos sacado del país.
La mujer explicó, que conoció al norteamericano, porque desde hace tres años daba clases en una escuela bilingüe de Cofradía, Cortés, donde era maestro de sus nietos, una niña de siete y un varón de nueve años de edad.
La convivencia y el buen trato, ya que el mentor siempre les daba regalías a la familia y a los menores, a quienes acostumbraba a llevarlos a los centros comerciales, hizo que la abuela tuviera confianza en el mentor.
Hace 19 días, el busito que trasladaba a los menores a la escuela los dejó y casualmente pasó el maestro, quien se ofreció darles un “aventón”, pero tomó rumbo desconocido y por la tarde les avisó vía teléfono, que andaban paseando que no se preocuparan.
La denunciante fue al Registro Nacional de las Personas (RNP), en busca de las partidas de nacimiento de sus nietos, las que para sorpresa, tienen una nota marginal, que desde el 26 de marzo del presente año, fueron reconocidos por el norteamericano.
Aseguran que las últimas averiguaciones les indican, que el hombre salió del país, vía terrestre, por Guatemala, por lo que urge la ayuda para recuperarlos.
La abuela teme que en el caso se encuentre involucrada su hija y madre de los pequeños Erika Xiomara Tejada, porque es drogadicta y pudo venderlos.
Sucesos 30 Abril, 2010
LA TRIBUNA.HN
SAN PEDRO SULA.- Preocupada, se encuentra una abuelita, por el desaparecimiento de sus dos nietos, quienes supuestamente fueron llevados, bajo engaños, por parte de un maestro de nacionalidad estadounidense.
Jeremy Lee Shaw y los menores que habría raptado para sacarlos fuera del país.
La denuncia fue interpuesta en la Fiscalía de la Niñez y Adolescencia, por la abuela de los menores, Norma Marina Contreras, quien responsabiliza a Jeremy Lee Shaw de haberlos sacado del país.
La mujer explicó, que conoció al norteamericano, porque desde hace tres años daba clases en una escuela bilingüe de Cofradía, Cortés, donde era maestro de sus nietos, una niña de siete y un varón de nueve años de edad.
La convivencia y el buen trato, ya que el mentor siempre les daba regalías a la familia y a los menores, a quienes acostumbraba a llevarlos a los centros comerciales, hizo que la abuela tuviera confianza en el mentor.
Hace 19 días, el busito que trasladaba a los menores a la escuela los dejó y casualmente pasó el maestro, quien se ofreció darles un “aventón”, pero tomó rumbo desconocido y por la tarde les avisó vía teléfono, que andaban paseando que no se preocuparan.
La denunciante fue al Registro Nacional de las Personas (RNP), en busca de las partidas de nacimiento de sus nietos, las que para sorpresa, tienen una nota marginal, que desde el 26 de marzo del presente año, fueron reconocidos por el norteamericano.
Aseguran que las últimas averiguaciones les indican, que el hombre salió del país, vía terrestre, por Guatemala, por lo que urge la ayuda para recuperarlos.
La abuela teme que en el caso se encuentre involucrada su hija y madre de los pequeños Erika Xiomara Tejada, porque es drogadicta y pudo venderlos.
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